SPD Bettringen

#FrauenZählen und dürfen nicht den Preis bezahlen!

Arbeitsgemeinschaften

Zum Internationalen Frauentag erklären die Vorstandsfrauen der AsF Ostalb:

„Der Kampf für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung der Frauen ist 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag aktuell wie nie! Die Pandemie offenbart schonungslos, welche strukturellen Defizite in unserem System rund um die Gleichstellung vorhanden sind.

Frauen sind in Zeiten von Corona tragende Säulen unserer Gesellschaft. Über 80% der Beschäftigten in sogenannten „systemrelevanten“ Berufen, sind Frauen. Meist in atypischen Beschäftigungsverhältnissen und geringerem Verdienst. Frauen halten das System am Laufen, kümmern sich zusätzlich um Homeschooling, Haushalt, Homeoffice sowie Kinderbetreuung und drohen nun, zu den größten Verliererinnen der Pandemie zu werden. Wohlwollen und Anerkennung reicht bei weitem nicht aus. Jetzt ist nicht die Zeit, das Rad der Gleichstellungspolitik zurückzudrehen.

 

Frauen sind seit Corona häufiger Opfer von häuslicher Gewalt, verlieren ihre Zusatzjobs, erhalten durch die Teilzeitbeschäftigungen weniger Kurzarbeitsgeld und sind vermehrt frauenfeindlichen, sexistischen und rassistischen Angriffe ausgesetzt. Frauen haben eine Politik verdient, die sie davor schützt und die Gleichstellungspolitik auch umsetzt.

Um die politischen Rahmenbedingungen zu ändern, braucht es uns Frauen in den Parlamenten. Heute mehr denn je! #FrauenZählen und das in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

Wir kämpfen 2021 rund um den Internationalen Frauentages nicht nur für die Befreiung der Frauen bei uns und auf der ganzen Welt. Wir kämpfen auch um die gleiche Verteilung von Zeit, Macht und Geld.

Lasst uns am 14. März 2021 mit der Landtagswahl die Rahmenbedingungen ändern. Lasst uns mit unseren Stimmen dafür sorgen, dass im nächsten Landtag von Baden-Württemberg viele weibliche Abgeordnete sitzen. Für eine Politik, in der #FrauenZählen und nicht den Preis bezahlen müssen. Für eine Politik, die noch unseren Töchtern und Enkeltöchtern zugutekommt.

Der Kampf der Frauen geht weiter – heute, morgen und in Zukunft.

 

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