Vor den Sommerferien hat der SPD-Kreisverband Ostalb in einer „Zukunftswerkstatt“
Ideen gesammelt und gemeinsam die Perspektiven der zukünftigen politischen Arbeit
vor Ort unter den Bedingungen sinkender Wählerschaft und Mitgliederzahlen
diskutiert. Dabei kamen viel Optimismus und Kreativität der sozialdemokratischen
Mandatsträger und Mitglieder im Kreisverband zusammen und machte Mut für die
Zukunft. Im SPD-Kreisvorstand wurden die politischen Inhalte zusammengefasst.
Dabei zeigte sich eine tiefgreifende Unzufriedenheit mit der Politik der gegenwärtigen
Regierung unter Beteiligung der SPD in Berlin. Der Kreisverband hat sich daher an
die Parteivorsitzenden gewandt und kritische Punkte offen benannt.
Marga Elser
*1945 - 2026
Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande
und der Willy-Brandt-Medaille
Wir trauern um eine beliebte und engagierte Sozialdemokratin. In ihrer über fünfzigjährigen Parteimitgliedschaft war sie immer nah bei den Menschen: Als Gemeinderätin, Kreistagsmitglied, als SPD-Kreisvorsitzende, in der Seniorenarbeit und von 1998 bis 2005 als Bundestagsabgeordnete.
Wir behalten Marga Elser als fröhlichen, fairen, um Ausgleich bemühten, gradlinigen Menschen in ehrender Erinnerung.
Unsere tiefe Anteilnahme gilt ihrem Ehemann und ihrer Familie.
Jakob Unrath
SPD-Kreisvorsitzender
Die Kundgebungen am 1. Mai um 11.00 Uhr in Aalen (Rathausvorplatz) und Schwäbisch Gmünd (Johannisplatz) stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“. Damit setzt der Gewerkschaftsbund ein deutliches Zeichen für gute Arbeit, sichere Beschäftigung und soziale Gerechtigkeit in Zeiten tiefgreifender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen.
Der vom Kreisverband eingerichtete friedenspolitische Arbeitskreis der SPD-Ostalb ruft zur Teilnahme an den Ostermärschen in der Region und im Land auf. Dessen Sprecher, Rolf Voigt und Klaus Causemann, danken den Organisatorinnen und Organisatoren auf der Ostalb für ihr Engagement gegen Krieg und für eine friedliche Welt. „Wir dürfen nicht damit aufhören, uns für atomare Abrüstung und diplomatische Lösungen in kriegerischen Konflikten einzusetzen, gerade wenn die weltpolitische Lage düster ist“, so die beiden.
„Die SPD ist und bleibt Friedenspartei. Der Dialog muss immer im Vordergrund stehen. Wir leben heute in einer komplizierteren Welt als noch vor einigen Jahren. Die kriegerischen Aggressionen, die durch Russland und die USA in die Welt gebracht wurden, machen es wichtiger denn je, für den Frieden in der Welt zu werben. Die Notwendigkeit, Deutschland für einen möglichen Verteidigungsfall zu befähigen, steht dazu nicht im Widerspruch. Beides ist die Herausforderung unserer Zeit“, ergänzt Kreisvorsitzender Jakob Unrath
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