Nach der Corona-Zeit wurde mit einiger Verspätung die Hauptversammlung der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus mit Neuwahlen abgehalten.
Die Vorsitzende Marga Elser führte aus, dass wegen Corona im vergangenen Jahr nur wenige Termine möglich waren. 60plus war aber sowohl beim Landtagswahlkampf als auch bei der Bundestagswahl sehr engagiert. Die Hauptversammlung im September musste wegen zu geringer Beteiligung verschoben werden.
Der erweiterte SPD-Kreisvorstand hat sich in seiner jüngsten, digitalen Sitzung mit aktuellen politischen Fragen beschäftigt.
Bei der Auseinandersetzung mit der aktuellen Corona-Lage hatte man wenig Verständnis für die vorgesehenen Lockerungen in eine wieder ansteigende Infektionswelle hinein. „Es wäre gut, wenn im Gesetzgebungsverfahren wenigstens die Maskenpflicht im öffentlichen Raum als erwiesenermaßen wirksame Schutzmaßnahme erhalten bliebe,“ stellte dazu der stellvertr. Kreisvorsitzende Jakob Unrath fest. In der Diskussion sprach sich der SPD-Kreisvorstand auch für die allgemeine Impfpflicht aus, da diese als vorausschauende Maßnahme für den kommenden Herbst am effektivsten sei, um das öffentliche Leben nicht erneut zu gefährden.
Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) und die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) zum Equal Pay Day am 7. März und zum Internationalen Frauentag am 8. März
„Auch wenn in den vergangenen Jahrzehnten im Bereich Gleichstellung einiges erreicht wurde, können wir noch nicht zufrieden sein. Frauen sind weiterhin in Führungspositionen und Parlamenten unterrepräsentiert, haben den weit größeren Anteil der Teilzeit-Arbeitsverträge und übernehmen noch immer den überwiegenden Teil der Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen“, erklärt Sonja Elser, AsF-Kreisvorsitzende im Ostalbkreis. Zudem seien Frauen und Mädchen im Alltag oft Diskriminierung ausgesetzt, die bereits mit der Sprache, mit sogenannter „Hate Speech", beginnt. Dabei werden regelmäßig die Grenzen der Privatsphäre, der Vertraulichkeit und des Respekts überschritten.
Zu einer gemeinsamen Sitzung trafen sich der SPD-Kreisvorstand und die SPD-Kreistagsfraktion. Unter der Leitung der stellvertr. Kreistagsfraktionsvorsitzenden Sigrid Heusel und der SPD-Kreisvorsitzenden Sonja Elser standen dabei Themen der Gesundheitsversorgung im Ostalbkreis im Mittelpunkt.
Dabei wurde eine Reihe von Problemlagen diskutiert, die bereits vor Corona dringend waren. Der Mangel an Pflegekräften, die zunehmend fehlende Arztversorgung in den ambulanten Bereichen sowie zum Teil dysfunktionale Finanzierungsstrukturen für die Kliniken wurden dabei in den Blick genommen.
„Die SPD steht für eine flächendeckende medizinische und pflegerische Versorgung in hoher Qualität. Sie gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge und sollte weder von Gewinnen noch von Krisen abhängen dürfen“, stellte Sigrid Heusel fest.
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