
v.l.n.r Ersatzbewerber Thorsten Fritz aus Lorch, Landtagskandidatin Ulrike von Streit aus Gmünd und der Kreisvorsitzende der Ostalb-SPD, Jakob Unrath
Lorch: Am vergangenen Dienstag fand im Bürgerhaus in Lorch die Nominierungsversammlung der SPD im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd für die Landtagswahlen 2026 statt. Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung und versammelten sich, um die Erstkandidatin und den Zweitkandidaten zu wählen.
Der SPD-Kreisvorsitzende Jakob Unrath begrüßte die Anwesenden herzlich und leitete die Versammlung durch das Wahlprozedere. Die Findungskommission und der SPD-Kreisvorstand hatten einstimmig Ulrike von Streit aus Schwäbisch Gmünd als SPD-Kandidatin für die Landtagswahl vorgeschlagen. Von Streit, die im Sozialministerium in Stuttgart tätig ist und sich als Ortschaftsrätin in Wetzgau engagiert, ist zudem Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Schwäbischer Wald und Mitglied im Kreisvorstand der Ostalb-SPD. In ihrer Vorstellung legte sie ihre Schwerpunkte in der Sozialpolitik dar: "Ich vermisse einen grundsätzlichen Respekt vor jedem Menschen in unserer Gesellschaft. Zu oft geht es um die Frage, wie nützlich, gebildet oder vermögend eine Person ist und daran knüpft sich ihr Wert und ihre Möglichkeiten. Politik muss gute Arbeit für alle Bürger leisten", so von Streit. Das sei solidarische Sozialdemokratie.
Die anwesenden Mitglieder wählten Ulrike von Streit mit einem beeindruckenden Ergebnis von 92,9 %. Sie zeigte sich erfreut über das Vertrauen und betonte, dass sie gemeinsam mit dem Lorcher Thorsten Fritz um das Landtagsmandat für die SPD im Wahlkreis kämpfen möchte, als starkes Team. Thorsten Fritz, Stadtrat und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins aus Lorch, wurde mit 96,6 % als Zweitkandidat gewählt. Er sieht seine Themen in den Bereichen kommunale Daseinsvorsorge, Mobilität und der Stärkung des Ehrenamts.
Jakob Unrath betonte in seiner Rede, dass die Wahl 2026 offen sei und die SPD selbstbewusst in den Wahlkampf ziehe. „Der Wahlkreis steht nach vier Jahren grün-schwarzer Politik nicht gut da“, so Unrath. Er wies auf den Anstieg der Arbeitslosenzahlen hin und äußerte seine Besorgnis über die düstere wirtschaftliche Lage der Region. Besonders der Kampf um die Arbeitsplätze bei Bosch in Schwäbisch Gmünd stehe bevor. „Dem Wahlkreis wird es mit einem SPD-Abgeordneten besser gehen. Baden-Württemberg braucht einen Politikwechsel. Die Probleme sind zu groß geworden, und CDU und Grünen fehlen die Ideen, das Land zu modernisieren und nach vorne zu bringen“, erklärte Unrath. Abschließend versicherte er: „Wir wollen Euch, liebe Ulrike und lieber Thorsten, mit aller Kraft in diesem Wahlkampf unterstützen, damit unsere Region wieder eine bessere Perspektive hat.“
Die Nominierungsversammlung war ein wichtiger Schritt für die SPD im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd, um sich auf die bevorstehenden Landtagswahlen vorzubereiten und die Weichen für eine erfolgreiche Wahl zu stellen.