Jusos geben sich neue Satzung
Schwäbisch Gmünd (pah) Nach langer und intensiver Vorarbeit des alten Vorstandes verabschiedeten die Jusos Schwäbisch Gmünd auf der vergangenen turnusmäßigen Hauptversammlung einstimmig ihre neue Organisationsform. Wichtigste Neuerung: der Vorstand. Er wird künftig nicht mehr aus einem Vorsitzenden und seinen Stellvertretern bestehen, sondern kollektiv organisiert sein. Damit wollen die Jusos ihre Forderung nach mehr Demokratie und Transparenz in der Politik unterstreichen. "Wir können ja nichts fordern, was wir nicht mal selber praktizieren," so das wiedergewählte Vorstandsmitglied Evelyn Lustig. "Gerade jetzt, wo in Zeiten der Globalisierung der einzelne Bürger mehr und mehr das Gefühl bekommt, dass seine Stimme nichts mehr wert ist, müssen wir mit gutem Beispiel vorangehen und Basisdemokratie - auch in unserer täglichen Arbeit - praktizieren."
SCHWÄBISCH GMÜND - Beim traditionellen Hetzenbühlhoffest bei der Familie Sorg wurde viel über die aktuelle Situation der SPD diskutiert. Der neue SPD-Vorsitzende von Bettringen und Gastgeber, Konrad Sorg, betonte, dass die SPD im Bund ihre soziale Kompetenz wieder stärker mit der wirtschaftlichen ver-binden müsse. Dies schaffe Stabilität und Sicherheit. Sorg sprach sich für Außenminister Steinmeier als Kanzlerkandidat aus.
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