Pressemitteilungen
Für den Kandidaten zum Juso-Landesvorsitz auf der Landesdelegiertenkonferenz vom 7. - 8. März in Ravensburg unterstützen die Jusos Schwäbisch Gmünd den Bewerber aus Stuttgart, Dejan Perc.
Die Bewerbung des Kommunikationswissenschaftlers, der an der Universität Hohenheim forscht und lehrt, ist für die Gmünder Jusos glaubhaft und erfüllt inhaltlich die Vorstellungen, wie sich der Landesverband in den kommenden Jahren ausrichten sollte. Dejan Perc zeichnet sich durch eine gelebte Integration aus. Er macht eine überzeugende Absage an den neoliberalen Trend in der Politik, setzt sich für die Bürgerversicherung ein und sucht die Nähe zu den Gewerkschaften.
Die Jusos Schwäbisch Gmünd begegnen dem neusten Vorschlag der Bürgerinitiative „Alte Gmünder Hauptpost“ - ein Haus der Jugend in die alte Post einzurichten - mit Skepsis.
Sicherlich wäre es wünschenswert, zu den bestehenden, gut funktionierenden Jugendinitiativen ein zentrales Angebot für die Jugendlichen in der Innenstadt zu schaffen, jedoch gelingt dies mit dem Vorschlag der Bürgerinitiative nicht.
Zur heutigen Sondersitzung des Bundestages zur Verlängerung des OEF-Mandats erklären die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel und die IUSY-Vizepräsidentin Cordula Drautz:
Der Anti-Terror-Kampf der USA im Rahmen der „Operation Enduring Freedom“ (OEF) muss beendet werden. Frieden und Entwicklung können weder in Afghanistan noch am Horn von Afrika durch militärische Missionen erwirkt werden.
Der von der SPD gegen die CDU/CSU durchgesetzte Verzicht auf die Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) im OEF-Mandat ist daher ein erster konsequenter Schritt, um sich von der Strategie des weltweit militärisch geführten Anti-Terror-Kampfes zu lösen.
Zu der Erklärung des Bundeswehrverbandes, Voigt vorerst nicht auszuschließen, erklärt die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel:
Es ist völlig unverständlich und nicht hinnehmbar, dass Udo Voigt noch immer Mitglied im Bundeswehrverband ist. Er ist seit 1996 Vorsitzender der NPD und für zahlreiche Aussagen bekannt, in denen er den NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß für den Friedensnobelpreis vorschlägt, die Ostgrenze nicht anerkennen will oder die Tatsache bestreitet, dass sechs Millionen Jüdinnen und Juden industriell im Nationalsozialismus umgebracht worden
Angesichts der Geschehnisse in Hessen erklärt die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel:
Die Jusos stehen weiterhin an der Seite von Andrea Ypsilanti und der hessischen SPD und sind entsetzt über das Verhalten der vier Abgeordneten. In menschlicher und politischer Hinsicht ist das Verhalten unverantwortlich. Die Profilierungssucht einzelner Abgeordnete hat den notwendigen Politikwechsel in Hessen verhindert. Der fulminante Wahlkampf und das gute Wahlergebnis der hessischen SPD haben gezeigt, dass der inhaltliche Kurs richtig war. Der Parteitag hat mit einer übergroßen Mehrheit von 95,3 Prozent den Koalitionsvertrag unterstützt.
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