Kinderland ist endgültig abgebrannt!
Mit großer Enttäuschung mussten die Menschen in Baden-Württemberg in den vergangenen Tagen vernehmen, dass der Antrag der SPD-Fraktion im Landtag zur Bezuschussung sozial schwacher Familien abgelehnt wurde. Damit brachten der Ministerpräsident und die CDU wieder einmal zum Ausdruck, wie ernsthaft ihnen eine Sozial- und Familienpolitik ist und wen sie vertreten.
Das neue Wahlkampfthema der CDU heißt "Jugendkriminalität" und sorgte auf der vergangenen Sitzung der Jungsozialisten in Schwäbisch Gmünd für reichlich Diskussionsstoff. Dass Roland Koch neben Jörg Schönbohm zu denjenigen Christdemokraten gehört, die ihre Wahlkämpfe über die Bild-Zeitung gewinnen wollen, muss Deutschland nicht zum ersten Mal ertragen. Auch nicht neu ist die plumpe Forderung nach härteren Strafen und Abschiebung von Ausländern. Aber macht es wirklich Sinn Jugendliche zwischen 18 und 21 Jahren ohne Ausnahmen nicht mehr nach Jugendstrafrecht zu verurteilen? Die klare Antwort der Jusos: Nein.
Jusos geben sich neue Satzung
Schwäbisch Gmünd (pah) Nach langer und intensiver Vorarbeit des alten Vorstandes verabschiedeten die Jusos Schwäbisch Gmünd auf der vergangenen turnusmäßigen Hauptversammlung einstimmig ihre neue Organisationsform. Wichtigste Neuerung: der Vorstand. Er wird künftig nicht mehr aus einem Vorsitzenden und seinen Stellvertretern bestehen, sondern kollektiv organisiert sein. Damit wollen die Jusos ihre Forderung nach mehr Demokratie und Transparenz in der Politik unterstreichen. "Wir können ja nichts fordern, was wir nicht mal selber praktizieren," so das wiedergewählte Vorstandsmitglied Evelyn Lustig. "Gerade jetzt, wo in Zeiten der Globalisierung der einzelne Bürger mehr und mehr das Gefühl bekommt, dass seine Stimme nichts mehr wert ist, müssen wir mit gutem Beispiel vorangehen und Basisdemokratie - auch in unserer täglichen Arbeit - praktizieren."
SCHWÄBISCH GMÜND - Beim traditionellen Hetzenbühlhoffest bei der Familie Sorg wurde viel über die aktuelle Situation der SPD diskutiert. Der neue SPD-Vorsitzende von Bettringen und Gastgeber, Konrad Sorg, betonte, dass die SPD im Bund ihre soziale Kompetenz wieder stärker mit der wirtschaftlichen ver-binden müsse. Dies schaffe Stabilität und Sicherheit. Sorg sprach sich für Außenminister Steinmeier als Kanzlerkandidat aus.
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